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			<title><![CDATA[Warum Fibromyalgie unter Schmerz geführt wird]]></title>
			<author><![CDATA[]]></author>
			<category domain="https://www.fibro-shg-arnsberg.de/blog/index.php?category=Leben_mit_Fibromyalgie"><![CDATA[Leben mit Fibromyalgie]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_00000000A"><div><b class="fs15lh1-5">Warum Fibromyalgie heute unter der Kategorie Schmerz geführt wird“</b></div><div><i>(Allgemeine Gesundheitsinformation – ersetzt keine ärztliche Beratung)</i></div> &nbsp;<div><b>Einordnung: Was bedeutet das überhaupt?</b></div><div>Fibromyalgie ist eine <b>chronische Schmerzverarbeitungsstörung</b>, bei der das Nervensystem Schmerzreize verstärkt wahrnimmt und verarbeitet. Da es <b>keine organischen Schäden</b>, <b>keine Entzündungen</b> und <b>keine messbaren Laborwerte</b> gibt, wird Fibromyalgie in der medizinischen Klassifikation heute eindeutig dem Bereich <b>„chronischer Schmerz“</b> zugeordnet.</div> &nbsp;<div>Diese Einordnung ist <b>keine Abwertung</b>, sondern eine <b>fachliche Zuordnung</b>, die die moderne Sicht auf das Krankheitsbild widerspiegelt.</div> &nbsp;<div><b>Warum wird Fibromyalgie unter „Schmerz“ geführt?</b></div> &nbsp;<div><b>1) Die Ursache liegt in der Schmerzverarbeitung – nicht im Muskel oder Gelenk</b></div><br><div>Aktuelle Forschung zeigt: Bei Fibromyalgie ist die <b>Schmerzverarbeitung im zentralen Nervensystem verändert</b>. Das bedeutet:</div> &nbsp;<ul type="disc"><li>Reize werden schneller als Schmerz wahrgenommen</li><li>Schmerzsignale werden verstärkt</li><li>Filtermechanismen funktionieren weniger zuverlässig</li> </ul> &nbsp;<div>Da die Ursache im <b>Nervensystem</b> liegt, nicht im Muskelgewebe, wird Fibromyalgie als <b>Schmerzverarbeitungsstörung</b> eingeordnet.</div> &nbsp;<div><b>2) Es gibt keine objektiven Labor- oder Bildbefunde</b></div> &nbsp;<div>Fibromyalgie lässt sich <b>nicht</b> durch:</div><ul type="disc"><li>Blutwerte</li><li>MRT</li><li>CT</li><li>Ultraschall</li></ul><div>nachweisen. Da die Diagnose <b>klinisch</b> gestellt wird (Gespräch + Symptomstruktur), ordnet man sie dem Bereich <b>chronischer Schmerzsyndrome</b> zu.</div> &nbsp;<div><b>3) Internationale Klassifikationen führen Fibromyalgie als Schmerzdiagnose</b></div> &nbsp;<div>Die moderne ICD‑11 (internationale Krankheitsklassifikation) ordnet Fibromyalgie eindeutig der Kategorie: <b class="fs15lh1-5">„Chronic Primary Pain“ – chronischer primärer Schmerz </b><span class="fs15lh1-5">zu. Damit wird betont, dass der Schmerz </span><b class="fs15lh1-5">selbst die Erkrankung</b><span class="fs15lh1-5"> ist – nicht nur ein Symptom.</span></div> &nbsp;<div><b>4) Die ACR‑Kriterien bewerten Schmerzverteilung und Symptomschwere</b></div> &nbsp;<div>Die heute gültigen Diagnosekriterien (ACR 2010/2016) basieren auf:</div><ul type="disc"><li><b>WPI</b> &nbsp;&nbsp;-Widespread Pain Index (weitverbreitet)</li><li><b>SSS</b> &nbsp;&nbsp;– Symptom Severity Scale &nbsp;(Symtomschweregradskala)</li></ul><div>Beide Skalen messen <b>Schmerzorte</b> und <b>Schmerzintensität</b> sowie Begleitsymptome. Damit ist die Diagnose strukturell eine <b>Schmerzdiagnose</b>.</div> &nbsp;<div><b>5) Die Einordnung erleichtert Behandlung und Versorgung</b></div> &nbsp;<div>Die Zuordnung zu „chronischem Schmerz“ hilft:</div><ul type="disc"><li>passende Therapieangebote zu finden</li><li>unnötige Untersuchungen zu vermeiden</li><li>Betroffenen schneller Klarheit zu geben</li><li>die Erkrankung medizinisch anzuerkennen</li> </ul> &nbsp;<div>Sie schafft also <b>Struktur</b>, nicht Stigmatisierung.</div> &nbsp;<div><b>Was bedeutet das für Betroffene?</b></div> &nbsp;<ul type="disc"><li>Fibromyalgie ist <b>medizinisch anerkannt</b>.</li><li>Die Einordnung unter „Schmerz“ ist <b>fachlich korrekt</b> und entspricht dem &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;aktuellen Stand der Wissenschaft.</li><li>Sie sagt <b>nichts</b> über Einbildung, Psyche oder Schuld aus.</li><li>Sie hilft, die Erkrankung besser zu verstehen und passende Unterstützung zu &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;finden.</li> </ul> &nbsp;<div><b>Hinweis</b></div><div>Dieser Beitrag dient der <b>allgemeinen Information</b> und ersetzt <b>keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung</b>. Bei gesundheitlichen Beschwerden sollten sich Betroffene immer an medizinisches Fachpersonal wenden</div> &nbsp;<div> </div></div>]]></description>
			<pubDate>Thu, 14 May 2026 08:11:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Fibromyalgie Diagnose heute – 2026]]></title>
			<author><![CDATA[]]></author>
			<category domain="https://www.fibro-shg-arnsberg.de/blog/index.php?category=Infos_%26_Tipps"><![CDATA[Infos & Tipps]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000008"><div><strong class="fs16lh1-5">Fibromyalgie Diagnose heute – So wird Fibromyalgie erkannt</strong></div><div><em class="fs16lh1-5">(Allgemeine Gesundheitsinformation – ersetzt keine ärztliche Beratung)</em></div><div><strong class="fs16lh1-5">Was ist Fibromyalgie?</strong></div><div><span class="fs16lh1-5">Fibromyalgie ist eine <strong>chronische Schmerzverarbeitungsstörung</strong>, bei der das Nervensystem Reize stärker wahrnimmt als üblich.<br>Typische <strong>Fibromyalgie Symptome</strong> sind:</span></div><ul data-tight="true"><li><div><span class="fs16lh1-5">weitverbreitete Schmerzen</span></div></li><li><div><span class="fs16lh1-5">starke Müdigkeit</span></div></li><li><div><span class="fs16lh1-5">nicht‑erholsamer Schlaf</span></div></li><li><div><span class="fs16lh1-5">Konzentrationsprobleme („Fibro‑Fog“)</span></div></li></ul><div><span class="fs16lh1-5">Fibromyalgie ist <strong>medizinisch anerkannt</strong> und betrifft viele Menschen – oft über Jahre, bevor die Diagnose gestellt wird.</span></div><div><hr></div><div><strong class="fs16lh1-5">Wie wird Fibromyalgie heute diagnostiziert?</strong></div><div><span class="fs16lh1-5">Die moderne <strong>Fibromyalgie Diagnose</strong> basiert nicht auf Bluttests oder MRT.<br>Stattdessen stützt sich die Diagnostik auf:</span></div><div><strong class="fs16lh1-5">1) Das ärztliche Gespräch (Anamnese)</strong></div><div><span class="fs16lh1-5">Wichtige Fragen sind:</span></div><ul data-tight="true"><li><div><span class="fs16lh1-5">Wo treten Schmerzen auf</span></div></li><li><div><span class="fs16lh1-5">Wie lange bestehen die Beschwerden</span></div></li><li><div><span class="fs16lh1-5">Wie wirken sie sich auf Schlaf und Alltag aus</span></div></li></ul><div><span class="fs16lh1-5">Die Diagnose ergibt sich aus dem <strong>Gesamtbild der Symptome</strong>.</span></div><div><strong class="fs16lh1-5">2) Die ACR‑Kriterien (American College of Rheumatology)</strong></div><div><span class="fs16lh1-5">Sie sind heute der wichtigste Standard, um Fibromyalgie zu erkennen.</span></div><ul data-tight="true"><li><div><span class="fs16lh1-5"><strong>WPI (Widespread Pain Index)</strong>: Anzahl der Schmerzorte</span></div></li><li><div><span class="fs16lh1-5"><strong>SSS (Symptom Severity Scale)</strong>: Schwere der Begleitsymptome</span></div></li></ul><div><span class="fs16lh1-5">Wenn bestimmte Werte erreicht werden und die Beschwerden <strong>mindestens 3 Monate</strong> bestehen, kann die Diagnose gestellt werden.</span></div><div><hr></div><div><strong class="fs16lh1-5">Was gehört NICHT zur Fibromyalgie Diagnose?</strong></div><div><span class="fs16lh1-5">Viele Betroffene erleben unnötige Untersuchungen.<br>Für die Diagnose <strong>nicht erforderlich</strong> sind:</span></div><ul data-tight="true"><li><div><span class="fs16lh1-5">Tender‑Point‑Test</span></div></li><li><div><span class="fs16lh1-5">MRT, CT, Ultraschall</span></div></li><li><div><span class="fs16lh1-5">Rheumafaktoren</span></div></li><li><div><span class="fs16lh1-5">Entzündungswerte</span></div></li></ul><div><span class="fs16lh1-5">Diese Verfahren können andere Ursachen ausschließen, aber <strong>Fibromyalgie nicht beweisen</strong>.</span></div><div><hr></div><div><strong class="fs16lh1-5">Was wird manchmal zusätzlich geprüft?</strong></div><div><span class="fs16lh1-5">Nur wenn Symptome <strong>untypisch</strong> sind, können Ärztinnen und Ärzte z. B. Schilddrüse, Vitaminstatus oder Schlafstörungen prüfen.</span></div><div><hr></div><div><strong class="fs16lh1-5">Ratgeber: Was Betroffenen im Alltag hilft</strong></div><ul data-tight="true"><li><div><span class="fs16lh1-5">Bewegung in kleinen Schritten</span></div></li><li><div><span class="fs16lh1-5">regelmäßiger Schlafrhythmus</span></div></li><li><div><span class="fs16lh1-5">Stress reduzieren</span></div></li><li><div><span class="fs16lh1-5">Austausch in der Selbsthilfegruppe</span></div></li><li><div><span class="fs16lh1-5">eigene Grenzen akzeptieren</span></div></li></ul><div><hr></div><div><strong class="fs16lh1-5">Wichtiger Hinweis</strong></div><div><span class="fs16lh1-5">Dieser Artikel dient der <strong>allgemeinen Information</strong> und ersetzt <strong>keine ärztliche Diagnose oder Behandlung</strong>.<br>Bei gesundheitlichen Beschwerden sollte immer medizinisches Fachpersonal aufgesucht werden.</span></div></div>]]></description>
			<pubDate>Sun, 10 May 2026 15:26:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Rückblick: Gruppentreffen im Bürgerzentrum Bahnhof Arnsberg]]></title>
			<author><![CDATA[]]></author>
			<category domain="https://www.fibro-shg-arnsberg.de/blog/index.php?category=Gruppentreffen_%26_Berichte"><![CDATA[Gruppentreffen & Berichte]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000006"><!--StartFragment --><div><span class="fs12lh1-5">Der Abend stand im Zeichen der </span><strong class="fs12lh1-5">Neuorientierung</strong><span class="fs12lh1-5"> nach dem Ausscheiden der bisherigen Leitung. Die Runde war aufmerksam, konstruktiv und spürbar motiviert, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und die Gruppe in eine stabile Zukunft zu führen. Die Stimmung war ruhig, offen und von gegenseitiger Unterstützung geprägt.</span><br></div> <div>Themen des Abends</div> <ul> <li><strong>Neuausrichtung der Gruppenstruktur</strong> — Erste Überlegungen, wie Aufgaben künftig verteilt werden können und welche Form der gemeinsamen Leitung sinnvoll erscheint.</li> <li><strong>Antrag auf Kostenbeihilfe</strong> — Besprochen wurde, welche Unterlagen benötigt werden und wie der Antrag formal gestellt werden kann. Ziel ist eine verlässliche finanzielle Basis für Raum, Materialien und Öffentlichkeitsarbeit.</li> <li><strong>Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit</strong> — Ideen für Flyer, Website-Hinweise, lokale Netzwerke und mögliche Kooperationen. Wichtig ist, neue Betroffene zu erreichen und Hemmschwellen abzubauen.</li> <li><strong>Ausweitung des Themenspektrums auf chronische Schmerzen</strong> — Die Gruppe möchte künftig auch Menschen mit chronischen Schmerzbelastungen einbeziehen, da viele Erfahrungen und Bedürfnisse sich überschneiden.</li> <li><strong>Raumschlüssel und Organisation</strong> — Klärung, wer künftig Zugang zum Raum hat und wie die Übergabe geregelt wird.</li> </ul> <div>Für alle, die beim nächsten Mal dabei sein möchten</div> <div>Die Gruppe befindet sich in einer Phase der Neuausrichtung und freut sich ausdrücklich über neue Gesichter und frische Impulse. Jede Teilnahme – ob aktiv oder zunächst nur zuhörend – ist willkommen. Die nächsten Treffen werden genutzt, um Verantwortlichkeiten zu klären, den Antrag auf Kostenbeihilfe vorzubereiten und konkrete Schritte zur Öffentlichkeitsarbeit zu planen.</div> <!--EndFragment --></div>]]></description>
			<pubDate>Tue, 05 May 2026 15:26:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Hilfreiche Entspannungsübungen bei chronischen Schmerzen]]></title>
			<author><![CDATA[]]></author>
			<category domain="https://www.fibro-shg-arnsberg.de/blog/index.php?category=Infos_%26_Tipps"><![CDATA[Infos & Tipps]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000009"><div><span class="fs15lh1-5"><b>Bauchatmung (Zwerchfellatmung)</b><br></span></div><div><span class="fs15lh1-5"> &nbsp;</span><div><ul><li><span class="fs15lh1-5"> &nbsp;&nbsp;Eine Hand auf den Bauch legen, die andere auf die Brust.</span></li></ul><ul><li><span class="fs15lh1-5"> &nbsp;Langsam durch die Nase einatmen, sodass sich <b>nur der Bauch hebt</b>.</span></li></ul><ul><li><span class="fs15lh1-5"> &nbsp;Länger ausatmen als einatmen (z. B. 4 Sekunden ein, 6–8 Sekunden aus).</span></li></ul><ul><li><span class="fs15lh1-5"> &nbsp;5–10 &nbsp;Atemzüge reichen oft schon für spürbare Entspannung.</span></li></ul><ul><li><span class="fs15lh1-5"> &nbsp;Diese Form der Atmung aktiviert den Parasympathikus, der für Ruhe und Regeneration zuständig ist. Studien zeigen, dass tiefe Atmung die Schmerzwahrnehmung reduzieren kann.</span></li></ul><span class="fs15lh1-5"> &nbsp;<br> &nbsp;</span><ul><li><span class="fs15lh1-5"> &nbsp;Normal &nbsp;einatmen.</span></li></ul><ul><li><span class="fs15lh1-5"> &nbsp;<b>Doppelt so lange ausatmen</b> wie einatmen.</span></li></ul><ul><li><span class="fs15lh1-5"> &nbsp;1–2 &nbsp;Minuten wiederholen.</span></li></ul><ul><li><span class="fs15lh1-5"> &nbsp;Diese Technik wird auch in professionellen Stressprogrammen empfohlen.</span></li></ul><ul><li><span class="fs15lh1-5"> &nbsp;<b>4‑7‑8‑Atmung</b></span></li></ul><ul><li><span class="fs15lh1-5"> &nbsp;Eine einfache, strukturierte Atemübung, die schnell beruhigt.</span></li></ul><ul><li><span class="fs15lh1-5"> &nbsp;&nbsp;4 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Sekunden einatmen</span></li></ul><ul><li><span class="fs15lh1-5"> &nbsp;7 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Sekunden Atem halten</span></li></ul><ul><li><span class="fs15lh1-5"> &nbsp;8 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Sekunden ausatmen</span></li></ul><ul><li><span class="fs15lh1-5"> Die Methode wird von Krankenkassen und Gesundheitskanälen empfohlen.</span></li></ul><span class="fs15lh1-5"> &nbsp;</span><ul><li><b class="fs15lh1-5">5‑Finger‑Atmung</b></li></ul><ul><li><span class="fs15lh1-5">Ideal für unterwegs oder in akuten Stressmomenten.</span></li></ul><ul><li><span class="fs15lh1-5"> &nbsp;Mit dem Zeigefinger der einen Hand langsam die Finger der anderen Hand &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;entlangfahren.</span></li></ul><ul><li><span class="fs15lh1-5"> &nbsp;Beim Hochfahren einatmen, beim Herunterfahren ausatmen.</span></li></ul><ul><li><span class="fs15lh1-5"> &nbsp;Die Kombination aus Berührung und Atmung beruhigt das Nervensystem.</span></li></ul><ul><li><span class="fs15lh1-5"> Diese Übung wird von Neurowissenschaftlern als besonders alltagstauglich &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;beschrieben.</span></li></ul><span class="fs15lh1-5"> &nbsp;</span><hr size="2" width="100%" align="center"><span class="fs15lh1-5"> &nbsp;<br> &nbsp;</span><ul><li><span class="fs15lh1-5"> &nbsp;Einzelne Muskelgruppen nur <b>leicht anspannen</b> (2–3 Sekunden) und wieder lösen.</span></li></ul><ul><li><span class="fs15lh1-5"> &nbsp;Besonders geeignet im Liegen oder Sitzen.</span></li></ul><ul><li><span class="fs15lh1-5"> Eine ausführliche, gut angeleitete Version bietet die BARMER.</span></li></ul><span class="fs15lh1-5"> &nbsp;</span><ul><li><span class="fs15lh1-5"> &nbsp;&nbsp;&nbsp;Schulterkreisen</span></li></ul><ul><li><span class="fs15lh1-5"> &nbsp;Sanfte Nackenneigung</span></li></ul><ul><li><span class="fs15lh1-5"> &nbsp;Wirbelsäulenrotation im Sitzen</span></li></ul><ul><li><span class="fs15lh1-5"> Diese Übungen sind kurz, schmerzarm und verbessern die Durchblutung.</span></li></ul><span class="fs15lh1-5"> &nbsp;</span></div></div><div><span class="fs15lh1-5">Eine der wirksamsten und gleichzeitig schonendsten Techniken.</span></div><div><b class="fs15lh1-5">Verlängertes Ausatmen</b></div><div><span class="fs15lh1-5">Besonders hilfreich bei innerer Unruhe oder Schmerzspitzen.</span></div><div align="center" class="imTACenter"><span class="fs15lh1-5"> &nbsp;</span></div><div><b class="fs15lh1-5">Entspannungsübungen, die wenig Kraft brauchen</b></div><div><b class="fs15lh1-5">Progressive Muskelentspannung (sanfte Variante)</b></div><div class="mt1"><b class="fs15lh1-5">Mini‑Dehnungen für Nacken, Schultern und Rücken</b></div></div>]]></description>
			<pubDate>Tue, 03 Mar 2026 16:26:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Alltag mit Fibromyalgie: Kleine Schritte, große Wirkung]]></title>
			<author><![CDATA[]]></author>
			<category domain="https://www.fibro-shg-arnsberg.de/blog/index.php?category=Leben_mit_Fibromyalgie"><![CDATA[Leben mit Fibromyalgie]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000005"><!--StartFragment --><div><!--StartFragment --><div><span class="fs15lh1-5">Alltag bei Fibromyalgie besser bewältigen<br></span></div> <div><span class="fs15lh1-5">Praktische Tipps für weniger Überlastung, mehr Stabilität und einen schonenden Tagesrhythmus</span></div> <div><span class="fs15lh1-5">Fibromyalgie beeinflusst den Alltag vieler Betroffener durch Schmerzen, Erschöpfung, Schlafstörungen und Reizempfindlichkeit. Ein gut strukturierter Tagesablauf kann helfen, Symptome zu reduzieren und Energie sinnvoll einzuteilen. Dieser Artikel zeigt alltagstaugliche Strategien, die Betroffenen Orientierung geben und den Umgang mit Fibromyalgie erleichtern. Medizinische Fragen sollten immer mit Fachpersonen besprochen werden.</span></div> <hr> <div><span class="fs15lh1-5">🌿 Energie einteilen mit Pacing: Schonend durch den Tag</span></div> <div><span class="fs15lh1-5">Pacing ist eine der wichtigsten Strategien im Alltag mit Fibromyalgie. Es hilft, Überlastung zu vermeiden und die vorhandene Energie sinnvoll zu nutzen.</span></div> <ul> <li><span class="fs15lh1-5"><strong>Aktivitäten in kurze Einheiten aufteilen</strong> — 10–20 Minuten Belastung, danach 5–10 Minuten Pause.</span></li> <li><span class="fs15lh1-5"><strong>Frühzeitig stoppen</strong>, bevor Schmerzen oder Erschöpfung auftreten.</span></li> <li><span class="fs15lh1-5"><strong>Belastungen abwechseln</strong> — Sitzen, Stehen, leichte Bewegung und Ruhe im Wechsel.</span></li> <li><span class="fs15lh1-5"><strong>Tagesform akzeptieren</strong> — gute und schlechte Tage gehören zur Erkrankung.</span></li> </ul> <div><span class="fs15lh1-5">Pacing stärkt das Gefühl von Kontrolle und verhindert typische „Boom-and-Bust“-Zyklen, bei denen Überlastung zu längeren Erschöpfungsphasen führt.</span></div> <hr> <div><span class="fs15lh1-5">🕊️ Erholsame Pausen: Kleine Auszeiten mit großer Wirkung</span></div> <div><span class="fs15lh1-5">Regelmäßige Pausen sind ein zentraler Bestandteil der Selbstfürsorge bei Fibromyalgie. Sie helfen, das Nervensystem zu beruhigen und Muskelspannung zu reduzieren.</span></div> <ul> <li><span class="fs15lh1-5"><strong>Reizarme Mini-Pausen</strong> — Augen schließen, tief atmen, 1–2 Minuten Stille.</span></li> <li><span class="fs15lh1-5"><strong>Wärme anwenden</strong> — Wärmekissen, warme Dusche oder Sonnenlicht.</span></li> <li><span class="fs15lh1-5"><strong>Sanfte Entspannung</strong> — Schultern sinken lassen, Nacken lösen, ruhig ausatmen.</span></li> <li><span class="fs15lh1-5"><strong>Bewegte Pausen</strong> — lockeres Gehen oder leichtes Dehnen gegen Steifheit.</span></li> </ul> <div><span class="fs15lh1-5">Viele Betroffene profitieren von mehreren kurzen Pausen statt einer langen.</span></div> <hr> <div><span class="fs15lh1-5">🧺 Haushalt mit Fibromyalgie: Struktur statt Überforderung</span></div> <div><span class="fs15lh1-5">Haushaltsaufgaben können bei Fibromyalgie schnell zu viel werden. Eine angepasste Organisation hilft, Belastung zu reduzieren.</span></div> <ul> <li><span class="fs15lh1-5"><strong>Aufgaben in kleine Schritte teilen</strong> — statt „Bad putzen“ mehrere Mini-Aufgaben über die Woche.</span></li> <li><span class="fs15lh1-5"><strong>Hilfsmittel nutzen</strong> — leichte Geräte, Teleskopstiele, ergonomische Griffe, Rollwagen.</span></li> <li><span class="fs15lh1-5"><strong>Sitzend arbeiten</strong>, wo möglich — Wäsche falten, Gemüse schneiden, sortieren.</span></li> <li><span class="fs15lh1-5"><strong>Zeitbegrenzung setzen</strong> — 10 Minuten aktiv, dann Pause.</span></li> <li><span class="fs15lh1-5"><strong>„Gut genug“ akzeptieren</strong> — Perfektion ist kein realistisches Ziel bei chronischen Schmerzen.</span></li> </ul> <div><span class="fs15lh1-5">Eine klare, aber flexible Haushaltsstruktur entlastet Körper und Geist.</span></div> <hr> <div><span class="fs15lh1-5">🌱 Leichte Bewegungsübungen bei Fibromyalgie</span></div> <div><span class="fs15lh1-5">Sanfte Bewegung kann Schmerzen reduzieren, Verspannungen lösen und die allgemeine Belastbarkeit verbessern. Bei anhaltenden oder zunehmenden Beschwerden sollte eine medizinische Fachperson hinzugezogen werden.</span></div> <ul> <li><span class="fs15lh1-5"><strong>Sanftes Dehnen</strong> — Nacken, Brust, Hüfte, Waden, jeweils 20–30 Sekunden ohne Druck.</span></li> <li><span class="fs15lh1-5"><strong>Lockernde Bewegungen</strong> — Schulterkreisen, Fußkreisen, sanftes Arm-Schwingen.</span></li> <li><span class="fs15lh1-5"><strong>Kurze Gehintervalle</strong> — mehrere 3–5‑Minuten‑Runden über den Tag verteilt.</span></li> <li><span class="fs15lh1-5"><strong>Atemübungen</strong> — ruhige Bauchatmung zur Stressreduktion.</span></li> <li><span class="fs15lh1-5"><strong>Bewegung im warmen Wasser</strong> — besonders gelenkschonend und entspannend.</span></li> </ul> <div><span class="fs15lh1-5">Regelmäßigkeit ist wichtiger als Intensität.</span></div> <hr> <div><span class="fs15lh1-5">🧭 Tagesstruktur bei Fibromyalgie: Klar, flexibel und realistisch</span></div> <div><span class="fs15lh1-5">Eine sanfte Tagesstruktur hilft, Energie sinnvoll einzusetzen und Überforderung zu vermeiden.</span></div> <ul> <li><span class="fs15lh1-5"><strong>Morgens</strong> — langsamer Start, Wärme, leichte Mobilisation.</span></li> <li><span class="fs15lh1-5"><strong>Vormittag</strong> — kurze Aktivitätsblöcke für anspruchsvollere Aufgaben.</span></li> <li><span class="fs15lh1-5"><strong>Mittag</strong> — bewusste Pause, ohne Ablenkung.</span></li> <li><span class="fs15lh1-5"><strong>Nachmittag</strong> — leichte Tätigkeiten, kurze Bewegungseinheiten.</span></li> <li><span class="fs15lh1-5"><strong>Abend</strong> — Reizreduktion, Wärme, ruhige Routinen.</span></li> </ul> <div><span class="fs15lh1-5">Viele Betroffene nutzen zusätzlich einen Wochenplan mit „Haupttagen“ und „Entlastungstagen“.</span></div> <hr> <div><span class="fs15lh1-5">💬 Mentale Entlastung: Freundlicher mit sich selbst umgehen</span></div> <div><span class="fs15lh1-5">Fibromyalgie betrifft auch die emotionale Ebene. Ein stabiler Alltag braucht mentale Selbstfürsorge.</span></div> <ul> <li><span class="fs15lh1-5"><strong>Freundliche Selbstsprache</strong> statt innerer Kritik.</span></li> <li><span class="fs15lh1-5"><strong>Realistische Erwartungen</strong> an sich selbst.</span></li> <li><span class="fs15lh1-5"><strong>Kleine Erfolge bewusst wahrnehmen</strong>.</span></li> <li><span class="fs15lh1-5"><strong>Austausch mit anderen Betroffenen</strong> — online oder lokal.</span></li> <li><span class="fs15lh1-5"><strong>Reizmanagement</strong> — weniger Multitasking, weniger Lärm, weniger Druck.</span></li> </ul> <div><span class="fs15lh1-5">Ein freundlicher Umgang mit sich selbst stärkt langfristig die Belastbarkeit.</span></div> <!--EndFragment --></div> <!--EndFragment --></div>]]></description>
			<pubDate>Tue, 03 Mar 2026 16:26:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Frag den Arzt: Fibromyalgie]]></title>
			<author><![CDATA[]]></author>
			<category domain="https://www.fibro-shg-arnsberg.de/blog/index.php?category=Gruppentreffen_%26_Berichte"><![CDATA[Gruppentreffen & Berichte]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000007"><!--StartFragment --><div><span class="fs16lh1-5">❓ Fibromyalgie kurz erklärt<br></span></div> <div><span class="fs16lh1-5">Fibromyalgie ist ein <strong>chronisches Schmerz‑ und Erschöpfungssyndrom</strong> ohne organische Schäden. Typisch sind weitverbreitete Schmerzen, Schlafprobleme und eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit. Die Ursachen sind vielfältig und nicht vollständig geklärt.</span></div> <hr> <div><span class="fs16lh1-5">💊 Medikamente – was man wissen sollte</span></div> <ul> <li><span class="fs16lh1-5">Es gibt <strong>keine spezifisch zugelassenen Medikamente</strong>.</span></li> <li><span class="fs16lh1-5">Eingesetzt werden u. a. <strong>Amitriptylin</strong>, <strong>Duloxetin</strong>, <strong>Pregabalin</strong> – sie helfen einem Teil der Betroffenen.</span></li> <li><span class="fs16lh1-5"><strong>Normale Schmerzmittel</strong> wirken meist kaum.</span></li> <li><span class="fs16lh1-5">Häufige Nebenwirkungen: Müdigkeit, Übelkeit, Mundtrockenheit.</span></li> <li><span class="fs16lh1-5">Medikamente sind <strong>nur ein Baustein</strong>, nicht die Haupttherapie.</span></li> </ul> <hr> <div><span class="fs16lh1-5">🏃‍♀️ Reha und Therapie – was hilft wirklich?</span></div> <ul> <li><span class="fs16lh1-5"><strong>Bewegungstherapie</strong> ist der wichtigste Ansatz: Ausdauer, sanfte Kräftigung, regelmäßige Aktivität.</span></li> <li><span class="fs16lh1-5"><strong>Multimodale Programme</strong> (Bewegung, Entspannung, Psychotherapie, Edukation) zeigen gute Effekte.</span></li> <li><span class="fs16lh1-5">Physiotherapie unterstützt, ersetzt aber keine aktive Bewegung.</span></li> <li><span class="fs16lh1-5">Ziel ist <strong>Funktionsverbesserung</strong>, nicht Schmerzfreiheit.</span></li> </ul> <hr> <div><span class="fs16lh1-5">🧭 Alltag – praktische Strategien</span></div> <ul> <li><span class="fs16lh1-5"><strong>Pacing</strong>: Aktivitäten dosieren, Pausen einplanen, Überlastung vermeiden.</span></li> <li><span class="fs16lh1-5"><strong>Routinen</strong> helfen, Energie zu sparen.</span></li> <li><span class="fs16lh1-5">Schlaf verbessern, Stress reduzieren, Reizüberflutung vermeiden.</span></li> <li><span class="fs16lh1-5">Offene Kommunikation über Belastungsgrenzen erleichtert das Umfeld.</span></li> </ul> <hr> <div><span class="fs16lh1-5">🧩 Kurzfazit</span></div> <div><span class="fs16lh1-5">Fibromyalgie erfordert einen <strong>ganzheitlichen Ansatz</strong>: Bewegung, Stressreduktion, Wissen über die Erkrankung und – wenn nötig – unterstützende Medikamente. Ziel ist ein stabiler Alltag trotz Beschwerden.</span></div> <!--EndFragment --></div>]]></description>
			<pubDate>Tue, 03 Mar 2026 16:26:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Erfahrungsbericht: Mein Weg zur Diagnose Fibromyalgie]]></title>
			<author><![CDATA[]]></author>
			<category domain="https://www.fibro-shg-arnsberg.de/blog/index.php?category=Leben_mit_Fibromyalgie"><![CDATA[Leben mit Fibromyalgie]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000004"><!--StartFragment --><div><span class="fs15lh1-5">Ein erster Aufenthalt in der Schmerzklinik – vor 55 Jahren<br></span></div> <div><span class="fs15lh1-5">Ich war noch jung, als ich zum ersten Mal in eine Schmerzklinik eingewiesen wurde. Die Beschwerden hatten sich schleichend entwickelt: diffuse Schmerzen in Armen und Beinen, eine bleierne Müdigkeit, die sich nicht wegschlafen ließ, und das Gefühl, dass mein Körper irgendwie „nicht mehr rund lief“. Damals konnte ich das alles nicht einordnen. Ich wusste nur: Etwas stimmt nicht.</span></div> <div><span class="fs15lh1-5">Die ersten Symptome – ein Rätsel ohne Namen</span></div> <div><span class="fs15lh1-5">Die Schmerzen kamen in Wellen. Mal brannten die Muskeln, mal fühlten sie sich an, als hätte ich tagelang körperlich schwer gearbeitet – obwohl ich das gar nicht hatte. Dazu kamen Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme und eine ständige innere Unruhe. Heute würde man sagen: typische Symptome einer Fibromyalgie. Aber damals gab es diesen Begriff noch nicht.</span></div> <div><span class="fs15lh1-5">Der Weg zur Diagnose war entsprechend lang. Hausärzte, Orthopäden, Neurologen – alle suchten nach etwas Greifbarem. Blutwerte, Röntgenbilder, neurologische Tests: alles unauffällig. Und wenn nichts „zu sehen“ ist, dann galt man schnell als überempfindlich oder psychosomatisch.</span></div> <div><span class="fs15lh1-5">Die erste Klinik – und keine Antwort</span></div> <div><span class="fs15lh1-5">In der Schmerzklinik, in die ich damals überwiesen wurde, fand man ebenfalls nichts. Kein Befund, keine Erklärung. Also schickte man mich weiter – in eine andere Klinik, zu einem Chefarzt, der als besonders erfahren galt.</span></div> <div><span class="fs15lh1-5">Dort bekam ich zum ersten Mal eine Diagnose. Sie lautete: <strong>Fibrositis</strong>.</span></div> <div><span class="fs15lh1-5">Was damals „Fibrositis“ bedeutete</span></div> <div><span class="fs15lh1-5">Der Begriff <em>Fibrositis</em> wurde in der Mitte des 20. Jahrhunderts verwendet, bevor sich der heutige Begriff <em>Fibromyalgie</em> durchsetzte. Man ging damals davon aus, dass es sich um eine <strong>Entzündung des Bindegewebes</strong> handelte („-itis“ = Entzündung). Heute weiß man, dass keine Entzündung vorliegt und dass der Begriff irreführend war. Deshalb wurde er später durch <em>Fibromyalgie</em> ersetzt – eine Bezeichnung, die neutraler beschreibt, dass es sich um <strong>chronische Schmerzen in Muskeln und Bindegewebe</strong> handelt, ohne eine falsche Ursache zu behaupten.</span></div> <div><span class="fs15lh1-5">Der Chefarzt sagte mir damals sehr direkt:</span></div> <blockquote> <div><b class="fs15lh1-5">„Dagegen gibt es überhaupt nichts. Der einzige Weg ist Bewegung.“</b></div> </blockquote> <div><span class="fs15lh1-5">Das war ernüchternd. Und gleichzeitig bemerkenswert, denn obwohl sich die Forschung weiterentwickelt hat, ist dieser Satz in seiner Grundidee bis heute nicht völlig falsch. Bewegung ist kein Allheilmittel – aber sie ist ein zentraler Baustein im Umgang mit chronischen Schmerzen.</span></div> <div><span class="fs15lh1-5">Wie es weiterging – ein Leben mit einer unsichtbaren Krankheit</span></div> <div><span class="fs15lh1-5">Die Diagnose brachte zunächst keine Erleichterung. Es gab keine Medikamente, keine Therapiepläne, keine spezialisierten Angebote. Ich musste lernen, mit den Schmerzen zu leben, ohne zu wissen, wie lange sie bleiben würden. Und sie blieben.</span></div> <div><span class="fs15lh1-5">Über die Jahre habe ich vieles ausprobiert: Physiotherapie, Entspannungstechniken, Ausdauertraining, Wärme, Kälte, Massagen, Gruppengespräche. Nicht alles half, manches nur phasenweise. Aber ich lernte, meinen Körper besser zu verstehen und Warnsignale früher zu erkennen.</span></div> <div><span class="fs15lh1-5">Was anderen Betroffenen helfen kann</span></div> <div><span class="fs15lh1-5">Auch wenn jeder Mensch anders ist, haben sich einige Grundsätze als hilfreich erwiesen:</span></div> <ul> <li><span class="fs15lh1-5"><strong>Regelmäßige, sanfte Bewegung</strong> – nicht überfordern, aber auch nicht in Schonhaltung fallen.</span></li> <li><span class="fs15lh1-5"><strong>Rhythmus im Alltag</strong> – Schlaf, Pausen, Aktivität in einem stabilen Rahmen.</span></li> <li><span class="fs15lh1-5"><strong>Austausch mit anderen Betroffenen</strong> – das Gefühl, verstanden zu werden, ist entlastend.</span></li> <li><span class="fs15lh1-5"><strong>Wissen über die Erkrankung</strong> – je besser man versteht, was im Nervensystem passiert, desto weniger bedrohlich wirken die Symptome.</span></li> <li><span class="fs15lh1-5"><strong>Selbstmitgefühl statt Selbstkritik</strong> – der Körper ist nicht „schwach“, sondern überlastet und hochsensibel.</span></li> <li><span class="fs15lh1-5"><strong>Interdisziplinäre Unterstützung</strong> – Ärzt<em>innen, Psycholog</em>innen, Physiotherapeut*innen können gemeinsam Wege eröffnen.</span></li> </ul> <div><span class="fs15lh1-5">Rückblick – und ein Blick nach vorn</span></div> <div><span class="fs15lh1-5">Wenn ich heute auf meinen ersten Klinikaufenthalt zurückblicke, sehe ich vor allem eines: wie wenig man damals wusste und wie viel sich seitdem verändert hat. Die Diagnose heißt heute anders, die Mechanismen sind besser verstanden, und es gibt vielfältige Ansätze, die Lebensqualität zu verbessern.</span></div> <div><span class="fs15lh1-5">Und doch bleibt ein Kern gleich:<br> Der Weg mit chronischen Schmerzen ist ein persönlicher, oft langer Prozess. Aber er ist nicht hoffnungslos. Bewegung, Wissen, Austausch und Selbstfürsorge können viel bewirken – damals wie heute.</span></div> <!--EndFragment --></div>]]></description>
			<pubDate>Tue, 03 Mar 2026 16:26:00 GMT</pubDate>
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